"Open Access bedeutet, dass diese Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte [...] ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren."
Auszug aus der "Budapest Open Access Initiative"
Helmholtz Open Access Newsletter vom 30.03.2012
Rückblick: Informationstreffen der Helmholtz-Projekte zu Forschungsdaten
Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt COPE
DLR nutzt CC-Lizenzen für eigene Medieninhalte
Textmining liefert neue Erkenntnisse zur Parkinson-Krankheit
Open-Access-Zeitschrift „Energy, Sustainability and Society“ ist gestartet
Open Access: erste rein elektronische Beschreibung einer Pflanzenart
Literaturhinweise: Open Access
Literaturhinweise: Forschungsdaten
Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt COPE
Um die Finanzierung von wissenschaftlichen Publikationen in Open-Access-Zeitschriften unkompliziert zu ermöglichen unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft nun den „Compact for Open-Access Publishing Equity“ (COPE).
Die Forschungszentren in der Helmholtz-Gemeinschaft haben erklärt, dass sie den Compact for Open-Access Publishing Equity (COPE) unterstützen und Mechanismen etablieren werden, um angemessene Open-Access-Publikationsgebühren zu übernehmen. Anliegen der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Publikation in Open-Access-Zeitschriften ebenso einfach wie die in konventionell finanzierten Zeitschriften zu machen.
Die internationale Initiative COPE wurde von der Harvard University, dem MIT und weiteren führenden amerikanischen Universitäten zur Förderung des Open-Access-Publizierens initiiert. Bereits im Oktober hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als erste deutsche Forschungseinrichtung COPE unterzeichnet.
Open Access in der Helmholtz-Gemeinschaft
Entsprechend der Mission der Helmholtz-Gemeinschaft, Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu leisten, hat das Thema Open Access eine signifikante Bedeutung für die Helmholtz-Zentren.
Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen fördert Leistungsfähigkeit und Innovation: Open Access verbessert die Informationsversorgung der Wissenschaft weltweit, erleichtert den Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft und ermöglicht der Gesellschaft den einfachen Zugang zu Wissen und Information.
Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der "Berliner Erklärung". Diese Position wurde durch die Mitgliederversammlung ausdrücklich bestätigt:
„Publikationen aus der Helmholtz-Gemeinschaft sollen künftig ohne Ausnahme kostenlos zugänglich sein, soweit nicht ausdrückliche Vereinbarungen mit Verlagen und anderen dem entgegenstehen.“ (Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.09.2004)
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft sind als Herausgeberinnen und Herausgeber von Open-Access-Zeitschriften aktiv und speichern Ihre Arbeiten in Repositorien (frei zugänglichen Online- Volltextdatenbanken), die von Bibliotheken- und Rechenzentren betrieben werden. Seit 2005 unterstützt das Helmholtz Open Access Projekt die Zentren bei der Umsetzung von Open Access.
Einen Schwerpunkt der Aktivitäten nimmt das Themenfeld Forschungsdaten ein. Helmholtz-Zentren stellen sich der Herausforderung des zeitgemäßen Umgangs mit Forschungsdaten unter Berücksichtigung der Nachnutzung und der langfristigen Erhaltung.
Letzte Änderung: 30.03.2012

